Wasser

September 30, 2008

das wasser

Juli 19, 2008 by petrasilie

ist überall drin…

zumindest da wo was lebt…

ist mehr als nur chemie…

ist dünner als blut…

aber eben auch darin enthalten…

MEERWASSER ist voller LEBEN…

ebenso SEE- und FLUSSwasser…

seltener auch trinkwasser…

weil trinkwasser selten ist…

weil wasser an manchen orten doch nicht so präsent ist, wie es sein sollte…

weil dort das ökosystem nicht so funktioniert wie vorgesehen…

weil dort wüsten sind…

in denen es kaum wasser gibt…

und kaum leben…

wüsten wachsen wenn man das bischen leben dort auch noch entzieht…

sie würden lebendiger werden, wenn man der natur zeit ließe…

der mensch hat das leben nicht gern in seinem umfeld…

der rasen muss gemäht sein…

das fliegengitter gehört zum sommer wie das eis in geträncken zum sommer gehört…

der boden muss sauber und steril sein, die haustiere werden mit shampoo gewaschen…

in der wüste wären doch einige ganz gut aufgehoben…

wäre es da nur nicht so heiß…

aber wir haben ja auch klimanlagen…

und das öl sie zu betreiben liegt auch in der wüste herum…

irgendwo im boden…

man denkt nicht daran, woraus das öl ist…

dass es mal pflanzen und tiere waren…

die dort gelebt haben…

wo jetzt wüste ist…

vielleicht wird man in vielen jahren dort wüste haben wo jetzt pflanzen und tiere leben…

vielleicht gibt es dort dann auch öl…

und menschen die es in ihren klimaanlagen verbrauchen…

um ihre getränke mit eis zu kühlen…

das wenige wasser in der wüste wird in eisform sein…

wie wiedersprüchlich…

manche sagen, unter der wüste gäbe es riesige seen…

manche sagen, die erdoberfläche besteht zu über zwei dritteln aus wasser…

manche sagen auf dem mars gibt es unmengen von wasser…

manche sagen, dass ihre familie verdurstet ist…

oder krank wurde von wasser…

von wasser das nicht für das leben ist…

sondern den tod bringt…

der tod als teil des lebens…

für die bakterien ist dieses wasser tödlich welches den menschen das leben erhält…

aber wen interessieren schon bakterien…

oder bäume…

oder menschen, die man nie kennen wird…

einer stirbt ein anderer kommt…

realisten sagen der arterhalt sorgt dafür dass menschen sich um menschen sorgen…

ein trieb zu überleben…

der dazu führt dass wir uns auch um das sorgen was unser leben erhält…

dass wir uns gedanken um das wasser machen…

oder um den regenwald…

ob sich die bakterien auch umeinander sorgen?

ist der mensch nicht mehr?


Der Terrorist

September 8, 2008

Orangene Wolken gaben genügend Stadtlicht zurück, um den Zaun und die Industrie-Ruine dahinter in Augenschein zu nehmen.

Tim warf noch einmal einen Blick über die Schulter, um sicherzugehen; Zuschauer konnte er nicht gebrauchen. Ein Radfahrer, doch der würde ihn in der Dunkelheit kaum wahrnehmen. Dahinter spiegelten sich Silvesterraketen über dem Wasser der Spree. Zu hören war nichts, diese Party lief wohl irgendwo in den äußeren Bezirken. Schnell verbannte er weitere Gedanken daran, denn schon hatte er das Bild von Sandra wieder vor sich, wie sie sich entzückt den Blicken und Händen dieser Schweine hingab. Daran wollte er nie wieder denken. Stattdessen griff er wütend in das Metallgitter des Zauns und kletterte erstaunlich leichtfüßig auf die andere Seite.

Die Mauern wurden schon etwas schwieriger für ihn, aber er hatte sich und seinen Körper gut auf diese Nacht vorbereitet, und so saß er schon nach wenigen Minuten leise hechelnd auf dem Dach. Neben ihm wuchs eine Birke aus dem Gemäuer, an deren Ästen er die Lampe befestigte. Um nicht aufzufallen, hatte er sie mit rotem Papier beklebt, so dass gerade noch genug Licht blieb, um den Inhalt seiner Tasche zu sondieren. Behutsam legte er die einzelnen Bauteile auf einem Tuch aus: Zünder, ein paar Kabel, die selbst zusammengelötete Zeitschaltuhr und zuletzt wickelte er aus diversen Backpapierbahnen den Sprengkörper heraus.

Auch dieser war selbst hergestellt. Drei Jahre Silvester und unscheinbare Chemieseiten im Internet halfen ihm dabei. Zuletzt war die Sprengkraft beachtlich und er konnte von Glück sagen, dass die anderen zu besoffen waren, um seinen Sprengkörper unter all den harmlosen Krachern und D-Böllern wahrzunehmen. Erst die aufgebrochene Straße hatte am nächsten Morgen für Verwunderung gesorgt, doch da wusste schon keiner mehr davon und er selbst gab vor einen starken Kater zu haben. Die Ermittlungen der ohnehin desinteressierten Polizisten wurden schon nach wenigen Minuten eingestellt, während sich der Eigentümer überlegte wie er das seiner Versicherung mitteilen würde. Der Eigentümer war Tims Vater und ein echter Drücker, wie Tim es gerne ausdrückte; Jemand, der überall Geld rausholt, ohne Rücksicht auf jegliche nichtfinanziellen Faktoren.

Wirklich seltsam diese Stadt, die zugleich so übervoll und doch viel zu leer war. Aber die würde er nicht mehr lang ertragen müssen. Sicher, ändern würde er nichts an diesem Wahnsinn, das wäre ein anderes Kaliber.

Ihm ging es um persönlichere Dinge. Er wollte seinen Vater treffen und dessen geldgeile Schlampe, gerade mal zwei Jahre älter als er selbst und seine einzig wahre Liebe; Sandra.

Er wurde so wütend, dass er tatsächlich anfing zu kotzen. Am Dachrand kniend kotzte er auf Alles was er bald hinter sich lassen würde; auf den Vater, der es vor drei Jahren mitten im Wohnzimmer mit seiner ersten Freundin trieb, auf Sie, die nie so schön ausgesehen hatte, während sie schreiend kam, die nackten Brüste hüpfend, die Wangen so rot vor Lust, er kotze auf das protzige Haus das sie fortan zu dritt teilten und den Job seines Vaters, der nie Zeit hatte für die Mutter, die sich schon vor langem umbrachte und er kotze auf diese verfluchte Stadt, in der nur Scheintote lebten, die ihre ausgebrannten Seelen in aufgeputschte Körper zwängten, mit grellen Farben und lauter Musik verdeckt, wie schwarz und stumpf sie innen sind…

Die Galle brannte im Hals, sein Körper zitterte. Tim lag schluchzend am Dachrand und schaute hinauf zu den schmutzig-orangenen Wolken, bis sich diese auseinander schoben und silberne Sterne auf schwarzem Grund freigaben. Es dauerte noch lange, bis er sich endlich wieder gefasst hatte. Sein Kopf dröhnte synchron zum Pulsschlag, als er sich wieder über sein Bündel beugte, mit dem Ärmel den Mund abwischend. Doch schnell kam die eiserne Konzentration zurück, die ihn schon so lang am Leben hielt und die er jetzt brauchte, während er alle Bauteile der Bombe zusammenfügte.


Vorsicht! Die Bahn kommt…

Juli 19, 2008

„Düt is’ doh nüscht mea noamal hia!“ , mit diesen lieblich ausgesprochenen Worten machte sich ein Berliner, der der Statur nach auch zweifellos ein Bärliner hätte sein können, seinem Ärger Luft. Die anderen Fahrgäste, ignorierten ihn steinernd. Wie es sich gehört, die Gesichter in Alltags-Grummel-Masken gekleidet, um ihrer eigenen Stimmung Ausdruck zu verleihen.

Ich selbst muss wohl genauso ausgesehen  haben, denn ein Trupp von Grundschülern teilte sich in einem respektvollen Abstand vor mir, um sich hinten wieder zusammenzufinden.  So muss sich Moses gefühlt haben, als er das rote Meer teilte…  Ein Wunder könnte die Deutsche Bahn ohnehin gut gebrauchen, denn bei den organisatorischen Angelegenheiten steckt der Teufel im Detail.

Als vorrausschauender Fahrgast, mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis, ist es möglich dem Chaos ein Schnippchen zu schlagen: man gehe einfach eher los, will man pünktlich sein.  So habe ich es auch geschafft die erste Hürde zu nehmen; trotz Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen konnte ich pünktlich um 07:23h mit der Ringbahn das Ostkreuz hinter mir lassen.  Aber Niemand, auch sie verehrter Leser, hätte mit folgendem rechnen können: „Bombenentschärfung am Heidelberger Platz“, genauer in der Mecklenburgischen Straße.

Man arbeitete bereits seit über dreizehn Stunden an der Evakuierung und natürlich zerbrachen sich Experten schon eine ganze Weile den Kopf über die beste Art, dem Relikt des zweiten Weltkrieges endgültig den Gar aus zu machen. Dummerweise erfuhr die Bahn aber erst an Mittwochmorgen um kurz vor Acht davon, und man beschloss somit spontan, das Gefahrengebiet besser doch nicht zu befahren. (Womöglich hatte ein findiger Rechtsverdreher gerade eben noch recherchiert und herausgefunden, dass die Bahn für eventuelle Personenschäden DOCH haften müsste…)

Jedenfalls hielt die Ringbahn nicht mehr am Heidelberger Platz. Eine barsche Männerstimme wies die Fahrgäste ohne weitere Erläuterungen an, zur nächsten Station auszusteigen und so fand ich mich mit einer Grundschulklasse und dem erbosten Bärenmann an der S-Bahnstation Hohenzollerndamm wieder, nachdem wir meine Umsteigestation einfach durchfahren haben. Man achtete aufs sorgfältigste auf die Durchsagen, um doch noch irgendwie zurück zum Heidelberger Platz zu gelangen. Heutzutage lässt man sich schließlich selbst von einer 500kg schweren Bombe aus dem zweiten Weltkrieg nicht aufhalten, wenn es darum geht, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Nach etwa zwanzig Minuten änderten sich die Durchsagen von: „Zug nach … verspätet sich um wenige Minuten“ zu “ … fällt leider aus“. Auf den elektrischen Hinweistafeln war nun zu lesen, dass es keinen Schienenverkehr mehr geben würde, zwischen Halensee und Bundesplatz. Ein Blick auf die Karte verriet mir, dass ich mich genau in der beschriebenen Zone aufhielt und ein Blick auf den Bahnhofsvorplatz, dass ich nicht wusste wie ich von dort aus pünktlich zur Arbeit kommen könnte. Auch der freundliche Hinweis einer nun weiblichen Stimme, man solle auf den Personennahverkehr der BVG ausweichen brachte mich da nicht weiter.

Kurzum, nach der Verwendung von drei Buslinien und meinen zwei Füßen schaffte ich es irgendwie doch noch zur Arbeit. Die Verspätung von zwei Stunden erweckte wenig Begeisterung, doch die lapidare Äußerung „bin mit der Bahn hergekommen“ beseitigte alle Missverständnisse und der Tag konnte endlich weiter seinen chaotischen Gang nehmen.


Eng, muffig, quietschend oder auch Straßenbahnfahren

Juli 14, 2008

Wer im Ostteil des schönen Berlins wohnt, kennt sie sicherlich. Knallgelb, klingelnd gehört sie zu den Top-Feinden des ambitionierten Radfahrers. Die Rede ist von der Straßenbahn. Am Alex schön anzusehen aber auch schnell übersehen.

Im Wohnbatterieteil der Stadt kommt sie meistens im formschönen Kiesgleisbett daher. Es gibt Sie in Hoch und Niederflurausführungen, ein und zweiseitig betürt.

Im Wesentlichen geht es mir um die Menschen die sich in ihr fortbewegen. Kleine Menschen, große Menschen, dünne, dicke, hübsche, aber auch weniger hübsche. Die Beobachtung jener lässt einen gelegentlich schmunzeln, nachdenklich werden oder verzweifelt über die Verkommenheit der heutigen Gesellschaft mit sich selbst philosophieren.

Besonders in letzter Zeit musste ich mich öfters in jenes Gleisfahrzeug zwängen. Da sieht man Pärchen die heimlich, still und leise ihre Flachmänner tauschen und verschämt beim Schlückchen nehmen unauffällig aus dem Fenster schauen. Junge Kids die mit Rollern durch den Zug rollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass schreiende Kleinkinder auftauchen, steigt exponentiell mit der Stärke von hartnäckigen Kopfschmerzen und großen, ausgewachsenen, männlichen Katzen, die sich in meinem Körper tummeln. Nicht zu vergessen sind auch jene Zeitgenossen, die meinen, man müsste sich unbedingt ihre Musik anhören. Man sieht zwar einen sozialen Ansatz, der aber in 99% aller Fälle schlecht realisiert ist. Bekommt man doch zum größten Teil pampig pöbelige Antworten sobald man beginnt, die gespielten Stücke und die Präsentation jener, berechtigt zu kritisieren.

Aber es gibt auch schöne Momente. Das mitlesen in fremden Zeitungen fällt durch die Zwangsenge doch recht leicht. Und manchmal, kann man ja fragen, ob sie nicht eben mal zurückblättern können. Sollte die gefragte Person dann auch noch einen guten Tag haben, bekommt man vielleicht einen Teil von dem Lesewerk ab. Schließlich sitzt man ja im selben Boot und sollte Solidarität praktisch demonstrieren. Bei nächster Gelegenheit werde ich mal versuchen, eine Diskussion über einen Artikel anzustimmen. Mit Büchern in der Untergrundbahn lief das bis jetzt immer ganz gut.

Ich jedenfalls fahr eh lieber U-Bahn.


Fast Food als Einstiegsdroge?

Juli 14, 2008

In den letzten Monaten war es immer wieder in den Schlagzeilen zu sehen. Deutschland verfettet. Deutsche Kinder sollen zu fett sein und keiner mag daran schuld sein. Jeder, der auch nur annähernd mit der Erziehung unserer Kinder zu tun hat, zieht sich aus der Verantwortung zurück. Das beste Beispiel sind doch die Eltern.

Erst kürzlich, es ist genau 9 Tage her, da stand ich in Berlin am U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Damm und wartete auf meinen Bus. Es war 9 Uhr morgens und ich staunte nicht schlecht, als eine junge Mutter mit Ihrem Kinderwagen an mir vorbeifuhr und das Kind einen Cheeseburger einer großen Fast Food Kette in der Hand hielt und am essen war. Ich dachte mir: „Oh mein Gott, was für eine Rabenmutter“ Man muss erwähnen, dass die Mutter alles andere als schlank war und ihr ja durchaus bewusst sein müsste, was Übergewicht so mit sich bringt. Mal abgesehen von der Gesundheit des eigenen Kindes sei hier auf die Hänselei in der Schule hingewiesen. Das Kind war ungefähr 3-4 Jahre alt. Wie kann ich meinem Kind um 9 Uhr morgens, wahrscheinlich sogar zum Frühstück einen Cheeseburger kaufen?

Ich kam aus dem Entsetzen nicht raus, als keine fünf (!!!) Minuten später ein Vater mittleren Alters an mir vorbei rannte, um den Bus noch zu bekommen. Ihm folgte ein junges Mädchen, das seine Tochter zu sein schien. Ich traute meinen Augen kaum. Das kleine Mädchen, das ungefähr 8 Jahre alt war, hielt eine Tüte Chicken Nuggets in der Hand. Ich war schockiert. Innerhalb so kurzer Zeit gleich zwei junge Kinder zu sehen, die zum Frühstück schon, wie selbstverständlich, Fast Food zu sich nahmen und das sogar noch unter Aufsicht und Erlaubnis der Eltern. Ich meine, okay…ich habe schon erwachsene Menschen gesehen und leider auch gerochen, die morgens um 7 Uhr in der Straßenbahn einen Döner aßen und diesen mit einer Dose Bier herunterspülten. Diese Menschen waren allesamt in Arbeitskleidung, also folglich auf den Weg zur Arbeit. Wenn ich die Nacht durchzeche und dann morgens um 7 Uhr einen Döner esse, kein Ding, das kann mal vorkommen, aber zum Frühstück auf dem Weg zur Arbeit? Naja, ich weiß nicht so recht.

Der kleine Unterschied zwischen einem erwachsenen und einem kindlichen Fast-Food-Frühstücker ist, dass der Erwachsene sich der Folgen bewusst sein könnte, wenn er denn will. Ich wage zu behaupten, dass ein vierjähriges, oder meinetwegen auch achtjähriges Kind nicht in der Lage sein wird, sich dieser Thematik bewusst zu sein. Wenn das schon morgens um 9 Uhr so anfängt und in diesem frühen Alter, stell sich mir die Frage:

Ist Fast Food vielleicht eine Einstiegsdroge?


Allet Wurscht oder doch lieber nen Kottelet?

Juli 13, 2008

Die Wurst von manchen auch liebevoll als Wurscht bezeichnet. Sie kommt in vielen Formen, Farben und Zuständen daher. Meisst weiss und will man auch nicht wissen was in ihr steckt. Aber wie man schon sagt in der Schale liegt die Kraft. Wer von uns stand noch nicht verzweifelt vor dem Wurstkühlregal und rang mit der der eigenen Unentschlossenheit. Kaum ein Produkt ist so vielfältig und gleichzeitig so universell einsetzbar wie die Wurst. Man kann sie mit vielerlei Gewürz erhalten, mit Käse, oder gar fleischlos. Und sollte man mal nicht fündig werden, kann man sie auch selbst herstellen. Allerdings sollte man sich dann bewusst sein, dass man weiss, also auch sieht und riecht, was reinkommt. Wenn der ambitionierte Wurstmacher nun ein starkes Bedürfnis nach Räucherwurst verspüren sollte, wäre er am besten beraten wenn er die Hausgemeinschaft zum fröhlichen Würstelmachen hinzuzieht. Das Risiko sich Beschwerden durch den örtlichen Verganerverband einzufangen singt somit erheblich.

„Ein Produkt wie kein Anderes, man nimmt viele unappetitliche Dinge die man nicht unbedingt auf seinem Teller sehen möchte, packt, schnürt und stopft sie zusammen und erhält etwas Leckeres.“

Erwähnenswert wäre noch die bekannte Wiener, auch Frankfurter oder Berliner genannt. Wie man am Namen schon sieht will für jene, niemand so recht die Verantwortung übernehmen. Ob es nun am Inhalt oder Geschmack liegt ist schwer abzuschätzen. Verdächtig ist allerdings das man sie als Kind immer von der gütigen Fleisch- und Wurstfachverkäuferin zugesteckt bekam. Was hat es nun mit diesem, zu Recht oder Unrecht, stiefmütterlich behandelten Produkt auf sich? Ist eigentlich Egal oder wie der Fachmann sagt: „Is(s)t doch Wurscht!“

Ansonsten kann ich Currywurst empfehlen, am besten mit Pommes und viel Majo.

In diesem Sinne „Mahlzeit!“


Tee oder Kaffee?

Juli 12, 2008
Kaffeetasse, wenn man gewillt ist kann man auch jener Tee geniessen

Kaffeetasse, wenn man gewillt ist kann man auch aus jener Tee geniessen

Wie oft stellt man sich diese Frage? Es gibt ja auch noch tausende Subtypen von den beiden Heiss als auch Kaltgetränken. Vom schlaffen wässrigen bis zum kräftig herben Extrakt findet man ja alles in passenden Trinkgefäßen. Man geniesst mit Milch oder gar Sahne, mit Zucker oder Honig, mit Schuss vielleicht auch zweien.

Nun kann man ja viel Schreiben über Kaffee oder Tee und deren gesundheitlichen, geschmacklichen und Anderen vor und nachteilen. Aber wir wollen hier ja nicht vergleichen, wir wollen Dinge aufzeigen und zwar Kuriose und möglichst unnütze. Die kann man dann beim nächsten Kaffee- oder Teekränzchen vortragen interessierte Ohs und Ahs sammeln.

Laut Wikipediaeintrag Kaffee hatt der große Ludwig Van immer exakt 60 Bohnen für eine Tasse Mokka verwendet, er soll sie sogar höchst persönlich abgezählt haben.

Auch König Gustav III. musste schon lernen das Vergleiche unnütz sind, besonder wenn es um jene hier genannten Genussmittel geht .

Selbst Bach widmete sich dem dunklem Bohnengetränk, in seiner Kaffeekantate .

Und wer von uns kennt nicht das Lied C-A-F-F-E-E ?

Relativ unbaknnt ist auch sicherlich die Tatsache das der alte Fritz 1778 erfolglos ein Teeverbot in Ostfriesland durchsetzen wollte.

Nun beide Getränke haben durchaus Ihre daseins Berechtigung, was währe Britannien ohne die Tea Time? Wo kämen wir hin wenn die Wiener keine Melange hätten und Kaffee nicht als Kaffeee aussprechen würden? Womit könnte ein hier nicht genannter  Süßigkeitenproduzent werben wenn der alte Fritz sein Verbot hätte durchsetzen können? Antworten auf diese Fragen will man sich sicher sparen, ich denke es währe doch eine sehr düstere Vision mit Vaterland Charakter.

In diesem Sinne wünsche ich dem geneigtem Leser noch einen schönen Tag mit Kaffee, Tee und passendem Gebäck.


Postdelir ins Wochenende

Juli 12, 2008

so lässt es sich doch meisst am besten schreiben….