Die Wurst von manchen auch liebevoll als Wurscht bezeichnet. Sie kommt in vielen Formen, Farben und Zuständen daher. Meisst weiss und will man auch nicht wissen was in ihr steckt. Aber wie man schon sagt in der Schale liegt die Kraft. Wer von uns stand noch nicht verzweifelt vor dem Wurstkühlregal und rang mit der der eigenen Unentschlossenheit. Kaum ein Produkt ist so vielfältig und gleichzeitig so universell einsetzbar wie die Wurst. Man kann sie mit vielerlei Gewürz erhalten, mit Käse, oder gar fleischlos. Und sollte man mal nicht fündig werden, kann man sie auch selbst herstellen. Allerdings sollte man sich dann bewusst sein, dass man weiss, also auch sieht und riecht, was reinkommt. Wenn der ambitionierte Wurstmacher nun ein starkes Bedürfnis nach Räucherwurst verspüren sollte, wäre er am besten beraten wenn er die Hausgemeinschaft zum fröhlichen Würstelmachen hinzuzieht. Das Risiko sich Beschwerden durch den örtlichen Verganerverband einzufangen singt somit erheblich.
„Ein Produkt wie kein Anderes, man nimmt viele unappetitliche Dinge die man nicht unbedingt auf seinem Teller sehen möchte, packt, schnürt und stopft sie zusammen und erhält etwas Leckeres.“
Erwähnenswert wäre noch die bekannte Wiener, auch Frankfurter oder Berliner genannt. Wie man am Namen schon sieht will für jene, niemand so recht die Verantwortung übernehmen. Ob es nun am Inhalt oder Geschmack liegt ist schwer abzuschätzen. Verdächtig ist allerdings das man sie als Kind immer von der gütigen Fleisch- und Wurstfachverkäuferin zugesteckt bekam. Was hat es nun mit diesem, zu Recht oder Unrecht, stiefmütterlich behandelten Produkt auf sich? Ist eigentlich Egal oder wie der Fachmann sagt: „Is(s)t doch Wurscht!“
Ansonsten kann ich Currywurst empfehlen, am besten mit Pommes und viel Majo.
In diesem Sinne „Mahlzeit!“